Sonntag, 12. Juli 2015

Mein Schatz...

... oder wie man SnapPap doch kaputt bekommt. Zumindest ein bisschen ;o)

Ja, man kann schon sagen, dass das erste Designbeispiel, das ich aus SnapPap gesehen habe, sofort diesen WILL ICH HABEN-Reflex bei mir ausgelöst hat. Nachdem es das dann endlich Dienstag in den Shop kam, habe ich direkt zugeschlagen und konnte erstaunliche 2 Tage später das Starter-Paket mein Eigen nennen.
So, was tun mit meinen ganzen Ideen? Wenn es zu viele sind, kann ich mich nie entscheiden, womit ich anfange. Also erstmal ein Stück vom Bogen abgeschnitten und gequält.
Ich habe geknüllt, gereiben, nass gemacht, gezogen, gezerrt, gebügelt... und alles zusammen. Die einzige Chance es klein zu bekommen war eine Ecke einzuschneiden. Dann kann man es auseinanderreißen.
Mein Interesse war geweckt, als kleiner Pyromane kam als nächstes das Feuerzeug zum Einsatz.
Brennt SnapPap? Und wenn ja, wie? Schmilzt es wie Plastik oder brennt es wie Papier?

Ja SnapPap brennt und das auch recht gut. Allerdings nicht so schnell wie Papier oder Plastik in der Dicke. Es brennt auch eher wie Papier und schmilzt nicht wie Platik, es tropft auch nicht. Stinken tuts natürlich auch, aber auch da eher nach verbranntem Papier und nicht so "scharf" wie verbranntes Plastik.

Als ich mir das angebrannte Stück SnapPap so angesehen habe, sah es fast aus wie eine Schatzkarte. Auch das musste ich sofort testen! Hier also eine kleine Anleitung für eine - wie ich finde - total echte alte Schatzkarte. Sie fühlt sich auch so an, wie ich es mir immer vorgestellt habe.

1. Ein Stück SnapPap in entsprechender Größe abschneiden und die Karte aufmalen. Ich habe wasserfeste Stifte genommen von E*ding. Wie man sieht ist nichts verlaufen.
 2. Die Ränder mit einem Feuerzeug anbrennen. Unbedingt Wasser breit halten für den Fall der Fälle!! Ich habe die Flamme immer mit Hilfe eine Sprühflasche mit Wasser im Zaum gehalten. Das ging super und macht weder dem SnapPap noch der Farbe was (weil eben wasserfest).
3. Nach dem anbrennen habe ich alles noch mir Wasser und ein bisschen Seife ausgewaschen, damit die Ränder die Hände nicht dreckig machen.


4.  dabe kann man schonmal knüllen, verdrehen, kneten, zerren...
5. fönen
6. Damit es noch älter aussieht habe die Karte mehrfach gefaltet und mit einer sehr rauhen Nagelfeile die Kanten ein bisschen abgefeilt. Das wäre Variante 3 um SnapPap kaputt zu bekommen. Man darf aber nicht so schnell aufgeben ;o)
7. FERTIG!





Ausnahmsweise habe ich mal nicht genäht, aber mir schwebt schon einen Piratentasche mit Karte vor... oder ein Piratengeburtstag mit Schatzsuche... oder ich rahme mir das ein und hänge es als Bild an die Wand.

Erstmal muss ich jetzt aber meine Schatz suchen!!
Und lüften, hier riechts irgendwie verbrannt... unerklärlich...