Dienstag, 25. November 2014

Tag 2: Marseille/Frankreich

Die erste Nacht auf dem Schiff war super. Das bisschen Schaukeln hat beim Schlafen nicht gestört und das Frühstücksbuffet war so riesig, dass ich mich nicht entscheiden konnte und bei Toast mit Käse und Tomate und Ei mit Speck geblieben bin.

Es folgte die nächste Premiere: Der erste Landausflug - in Marseille. 
Oder auch: Das erste Ausschiffen
 
In Ermangelung auch nur einfachster französischer Sprachkenntnisse habe ich einen Panoramatour mit deutschem Reiseführer gebucht. 
Das war nicht unbedingt spannend. Er hat uns den Hafen gezeigt (aus dem wir gerade kamen, da das Schiff dort angelegt hatte)
 Ein paar Möwen (nicht wirklich selten am Meer).
Eine goldene Figur, die vor ein paar hundert Jahren per Hand auf die Kirche (Notre Dame de la irgendwas (Garde?!)) geschafft wurde.
Und dann wurde mir langweilig, sodass ich mir den Einstellungen der Kamera herumgespielt habe. Auf einmal sah Marseille doch noch wirklich hübsch aus

 Suchbild: Urban knitting auch vor der Kirche.
Danach gab es Freizeit in der Marseiller Innenstadt. Alles in Allem bin ich wohl eher kein Fan von Marsaille.
Traurig war ich also nicht, als wir dann endlich wieder abgelegt haben, um spannendere Städte zu erkunden

 
Eine kleine Überraschung gabs noch in der Kabine in Form eines Vogels auf meinem Bettchen.

Und weiter geht es nach Mallorca.

Samstag, 22. November 2014

Savona/Italien Teil 2

Auf dem Schiff angekommen war ich erstmal ein bissen orientierungslos, das machten die ganzen Spiegel und glänzenden Flächen auch nicht besser. Anfangs hatte ich ein echtes Problem die Eingänge zu den Aufzügen zu finden, ohne gegen Spiegel zu laufen. 
Das hatte was von Kirmes.
Aber zum Glück gab es genug Menschen, die mir den Weg zu Deck 9 - dem Selbstbedienungsrestaurant - gewiesen haben. 

So viel verschiedenes Essen auf einmal. 
Ich bin sicher, ich habe selbst in der Woche auf dem Schiff nicht alle unterschiedlichen Gerichte gefunden. Richtig angetan hatte es mir aber der Tomatensalat. Ich finde Tomaten toll, in allen Formen und auf dem Schiff gab es alles und noch mehr. Ein Tomatenparadies.

Irgendwann zwischen Essen, noch mehr Essen und der Überlegung mehr zu essen oder zu platzen kam dann die Durchsage, dass die Kabinen fertig sind. Das war spannend. Aufzug finden, richtiges Deck finden, Kabine finden. 
Meine Koffer waren schon da. 
Das Kabine-finden sollte in der Woche mein persönlicher running gag sein. 
Die Kabinen sind nämlich nach geraden Zahlen auf einer Seite und ungeraden Zahlen auf der anderen Schiffs-Seite geordnet. Natürlich bin ich nach dem Aussteigen aus dem Aufzug zu 90 % in die genau falsche Richtung zu den ungeraden Zahlen gelaufen. 

In meiner Kabine erwarteten mich neben meinen Koffern auch noch die Schwimmweste, die kurze Zeit später auch schon zum Einsatz gekommen ist. 

Bei der Rettungsübung.

Nach dem Auspacken musste ich die ganze Aufregung erstmal bei einem Cocktail verarbeiten - alkoholfrei! - es war noch keine 16 Uhr.

Und weiter ging es ins Theater zur Einführungsveranstaltung für die, die keine Ahnung haben, wie das Leben auf dem Schiff so läuft - also mich.
Voll informiert, für den Notfall eingewiesen und schon ziemlich müde habe ich es mir erstmal auf Deck 10 gemütlich gemacht und die Panoramafunktion meiner Kamera getestet.

Besonders hübsch sind die Häfen alle nicht, aber der Ausblick von oben auf die anderen Schiffe, Häuser und winzigen Menschen ist schon toll.

Viel Zeit zum erholen gab es nicht, kurze Zeit später haben wir schon abgelegt und sind los zu neuen Abenteuern. Oder so ähnlich. Es ging nach Marseille.
Zum Glück hatte ich die frühe Tischzeit um 18:30 Uhr. Später hätte ich nicht essen wollen und das wurde auch nochmal spannend. 
Als Alleinreisende ist man ja ein bisschen auf nette Tischnachbarn angewiesen, sonst kann so ein Essen schon ziemlich lang und unangenehm werden. Ich hatte einen Lauf, drei Österreicher und eine Schweizerin - perfekt. Das war für mich ein bisschen wie Skiurlaub auf dem Wasser, wobei ich ziemlich neidisch auf dem Schnee von den Vieren war und bin.
Nach dem Essen noch ein Kurzer Besuch auf meinem Lieblingsdeck. 
Wir sind die ganze Nacht an der Küste entlang. 
So schön, ich hätte ewig daußen auf Deck 10 verbringen können wenn ich nicht zum einen totmüde und zum anderen so durchgepustet gewesen wäre, dass ich eine gute halbe Stunde gebraucht habe, um meine Haare wieder so zu kämmen, dass ich nicht mehr Pumuckels Schwester hätte sein können.

Freitag, 21. November 2014

Geschenke Geschenke

Eigentlich schwelge ich immer noch in Urlaubserinnerungen, aber dazwischen habe ich auch ein paar lichte Momente in denen mir klar wird, dass in einem Monat Weihnachten ist. Auch wenn das irgendwie noch ziemlich weit weg (und wie immer plötzlich und unerwartet) ist.

Im Gegensatz zu letztem Jahr, wo es nur zwei Mädels zu beschenken gab, hat sich das dieses Jahr verdoppelt. 
Seit Montag habe ich neben meiner "großen" Lieblingscousine auch noch eine zweite Baby-Lieblingscousine. Nicht zu vergessen natürlich mein neues Patenbaby und ihre große Schwester, das Lieblingskind. Macht 4 Mädels die dieses Jahr weihnachtlich benäht werden sollen.

50 % der Geschenke habe ich heute fertig gemacht. 
Für das Lieblingskind und mein Patenbaby gibts es je eine Prinzessinenbüx von Hilli Hiltrud aus dem Winterkitz-Stoff von Alles für Selbermacher, denn ich eigentlich nicht so toll fand, aber ich weiß, dass die Mama der Mädels ziemlich sehr für ihn schwärmt. 
Die Qualität allerdings ist großartig und er lässt sich toll vernähen.
Für obenrum gibt es eine rosarosa-Kombi aus Feli und Bijou, die es mir ziemlich angetan hat, als ich sie bei ihr im Blog gesehen habe. 
Für mein Patenbaby musste ich das ganze frei Hand verkleinern, weil die Schnitte erst bei Größe 80 angefangen und sie hat erst 68. Ist aber ziemlich gut gelungen wie ich finde.

Eigentlich soll es ja eine Überraschung werden, aber ich finde die Kombis so toll. 

Die Mama der Mädels ließt mit, ich bin gespannt, wann sie es entdeckt. Ich weiß, sie ist furchtbar neugierig auf die Weihnachtsgeschenke.

Donnerstag, 20. November 2014

Auf gehts: Savona/Italien Teil 1

Naja, auf ging es eigentlich in Köln. 
Um 6:30 Uhr am Samstagmorgen mit dem Bus bzw. Shuttle und das nicht etwa zentral und gut erreichbar am Hauptbahnhof oder zumindest in Deutz - nein in Longerich sollte es starten, warum auch immer. 
Hätte mich meine Lieblings-Anja nicht mitten in der Nacht da hin bringen können, wäre das echt ein Problem gewesen, zumal genau in der Zeit auch noch der Bahnstreik war. 

Allerdings ist die Wahl des Abfahrplatzes so ziemlich das Einzigste, was mich gestört hat und das ist wirklich zu vernachlässigen. 
Wir hatten einen Reisebus erwartet, stattdessen erwartete mich so ein kleiner Shuttle-8-Sitzer. Niedlich aber für gute 1.000 km bis zum Ziel schon blöd. Zum Glück durften wir in Feuchtwangen in einen großen neuen Reisebus umsteigen, der auch nur halb belegt war. Es war viel Platz und eine tolle Fahrt. Noch dazu durfte ich ganz vorne sitzen - tolle Aussicht. 
Ich hatte mich extra Filme mitgenommen falls es langweilig wird, aber die Aussicht war besser, ich habe nichts gebraucht.
Es ging über Österreich, durch die Schweiz (und Lichtenstein) nach Italien. 
Ich habe sogar Schnee gesehen. 


Für die Hinfahrt war eine Hotelübernachtung mit Abendessen und Frühstück geplant, das Schiff sollte erst am Sonntag in Savona einlaufen. Zu meiner Überraschung war es ein super modernes Ibis-Hotel in Milano mit tollen riesigen Zimmern
So konnten wir dann nach einem königlichen Frühstück ausgeschlafen und entspannt um 8 Uhr die restlichen 3 Stunden von Milano nach Savona antreten. 
Das war so aufregend als die ersten Schiffe auftauchten. Ich hatte keine Vorstellung von der wirklichen Größe.



Auch hätte ich nicht gedacht wie gut durchorganisiert das alles ist.
Als wir ankamen, konnte der Bus an einem Terminal parken. Die Koffer wurden von den Mitarbeitern auf Gepäckbänder geladen und ich sollte meinen erst am Nachmittag in meiner Kabine wieder sehen. 
Ich musste mich um nichts kümmern, nur ein Formular ausfüllen, dass ich weder Vogelgrippe noch Ebola habe und auch keinen kenne, der das hat. Dann mein Ticket bereit halten und schon ging es auf das Schiff, wo mich das Mittagsbuffet erwartete. Es war ziemlich überwältigend.
Fortsetzung folgt...




Montag, 17. November 2014

AHOI!

Ein bisschen ruhig war es hier, aber in den letzten Wochen war ich vollkommen mit Urlaubsvorbereitungen beschäftigt. Dazwischen noch jede Menge Geburtstage und natürlich die Taufe von meinem Patenbaby.

Und dann war es so weit! 
8 Monate habe ich mich auf diese 8 Tage gefreut und darauf hingefiebert. Viel zu schnell waren die Tage um. Es war einfach großartig! Unbeschreiblich, klasse, toll... für mich ab jetzt die einzige Art Urlaub zu machen. 
Das Schiff war riesig. Nicht das größte der Flotte und doch einfach so unglaublich groß, dass man daneben gestanden haben muss um das wirklich begreifen zu können. Eine Stadt auf dem Wasser für tausende Passagiere und einige hundert Menschen vom Personal. Trotzdem war es nicht überfüllt, das hat sich irgendwie verteilt und ich durfte viele unglaublich nette Menschen kennen lernen (und ein paar komische, merkwürdige oder doofe, aber das wo hat man das nicht). 
Es war definitiv nicht das letzte Mal!!!

In nächster Zeit gibt es viele viele Fotos aber eher selten von Stoffen, eher z.B. rückwärts einparken in Palermo.

Ich habe ca. 1000 Fotos und ein paar Videos allein von mir, die ich in nächster Zeit sichten und dann ein Fotobuch für mich machen werde. 
Einige werden auch hier auftauchen. Darauf freue ich mich schon riesig.