Mittwoch, 9. März 2016

Montag, 21. Dezember 2015

Weihnachten kommt wie immer plötzlich und überraschend!

Da war ich gerade noch mitten in den Urlaubsvorbereitungen und ZACK Weihnachten... vielleicht komme ich ja zwischen den Jahrem mal dazu, die ganzen Erlebnisse seit dem letzten Blogbeitrag fototechnisch zusammenzufassen ;o)

Heute erstmal - wie jedes Jahr - die fertige farbenmix Adventskalendertasche! Wer schnell ist, bekommt sie auch noch gratis!!

Auch wie jedes Jahr bin ich begeistert von der Taschen-Idee.
Und ich habe schon einiges von meinen diversen Adventskalenderinhalten benutzt und vernäht in dieser Tasche.
Es wird nicht die Letzte sein. Wenn nicht schon fast Weihnachen wäre, hätte ich auch eine oder zwei oder drei verschenkt. Aber diese behalte ich selbst!

Besonders wegen des tollen Stickis, das ich exklusiv und als aller erste von Christina von Lilazeit bekommen habe!!
Ich mag nämlich Seekühe (oder auch Manatee) total gerne, seit im im Berliner Zoo mal eines gestreichelt habe. Die Fanartikel sind aber doch recht selten und dann hat Christina mir einfach mal diese niedliche Exemplat gemalt und gestick - meine Sticki mag mich gerade nur bedingt...

Für alle anderen Seehkuh-Fans wird es Manni Manatee auch bald zu kaufen geben!!

Dienstag, 15. September 2015

Vergessene Taschen Sew Along: Letzte Woche

Huch, jetzt bin ich schon wieder so spät dran mit meiner vergessenen Tasche bei Fabulatoria. Dabei ist sie schon seit Samstag fertig.

Diesmal ist es ein MATCH.beutel nach dem Freebook von Leni Pepunkt oder in meinem Fall eher ein Seesack.

Oben und unten habe ich wieder SnapPap vernäht.
Als Kordelersatz gab es eine Jerseynudel und weil ich SnapPap nicht so gerne wenden mag, habe ich Schrägband zum zusammennnähen von Innen- und Außentasche benutzt.
Das SnapPap macht ihn richtig schon stabil obwohl ich mir immer noch sicher bin, dass weiß bei einer Tasche nicht ganz optimal ist. Aber im Zweifel kann ich sie in der Waschmaschine stecken.

Der Stoff ist eine Alles-für-Selbermacher Eigenproduktion und weil Glitzer alles besser macht habe ich ein paar Sachen mit Glitzerstofffarbe aus- und angemalt.

Weil ich keinen Kordelstopper in passender Größe hatte, habe ich so ein Dingsi aus SnapPap genäht. Ich bin immer noch begeistert, dass das Teil auch tatsächlich tut, was es soll!!

Die Träger hinten habe ich auch was verändert, so gefallen sie mir viel besser, zumal ich keine Rucksäcke mag und man den Beutel nun einfach über einer Schulter tragen kann - oder eben in der Hand.

Montag, 7. September 2015

Vergessene Taschen Sew Along Woche 4

Die letzte Woche ging es bei Fabulatoria um Tachen von mipamias und Keko-Kreativ, im speziellen bei mir um Go`n`JO von mipamias.

Vergessen war das E-Book eigentlich nicht bei mir, weil ich die ganze Zeit drumherum geschlichen bin. Ich wollte es eigentlich unbedingt haben, aber irgendwie war ich auch zu geizig für so ein "einfaches" Täschchen Geld für das E-Book auszugeben.
Als der Sew Along los ging, habe ich es dann doch gekauft... und nicht bereut. Das Täschchen ist schnell und einfach genäht, macht aber echt was her finde ich. Deswegen habe ich auch ein paar meiner Streichelstöffchen angeschnitten.

Für innen habe ich mal wieder Snappap genommen. Ich mag den Griff und die Festigkeit, die sich so ergibt.
Die blaube Bibi ist ganz ohne Vlies genäht, was ich aber nicht so toll finde und deswegen au Yakari, grüne Bibi und Quallen H 630 aufgebügelt habe. Das macht die Ecken zwar etwas schwer auszuformen, dafür fühlt sich das in Verbindung mit dem SnapPap auf der Innenseite sehr gut an.

Als kleine Änderung habe ich bei der vorderen Tasche Schrägband vernäht. Das ist noch ein kleiner Hingucker. Außerdem noch eine Schlaufe an der Seite.

Eigentlich gab es auch noch eine Biene Maja, aber die habe ich schon verschenkt und vorher Fotos vergessen.

Ich denke, es werden noch einige Täschchen mehr werden, so einfach und doch so genial!

Dienstag, 1. September 2015

Vergessene Taschen Sew Along Woche 3:

Diesmal geht, naja ging, ich bin ganz schön spät dran... also es ging im Machwerk-Taschen.
Es gibt ein paar, die mir gefallen, gekauft hatte ich aber noch keine. Deswegen habe ich mich für ein FreeBook entschieden, zumal ich gerade Rücken habe und langes Sitzen auf harten Nähstühlchen ist nicht wirklich förderlich. Auf Bürostühlen auch nicht, aber das kann ich mir dann ja doch nicht aussuchen.

Also schnell das Täschchen gemalt... wieder kein Schnittmuster... doof. Aber was solls, habe ja Übung nach der letzten Woche.
Genäht habe ich wieder aus Snappap. Neben den hübschen Aussehen hat es auch noch den Vorteil, dass ich mir das (Volumen-)Vlies sparen kann. Bügeln mag ich genauso doll wie Schnitte selbst malen...
Diesmal habe ich das Snappap bestempelt. Auch das geht ziemlich gut. Ich hätte es nur noch kurz überbügeln sollen. Nach dem Wenden sieht man einen leichten blauen Schimmer und dass es teilweise etwas abgefärbt hat. Aber bügeln....
Nun aber schnell schnell zu Fabulatoria bevor die Linkparty schließt.
Mal sehen, ob noch jemand langsamer ist als ich ;o)

Montag, 17. August 2015

Vergessene Taschen Sew-Along Woche 2

Dies Woche geht es bei Fabulatoria um Lillesol & Pelle Taschen.

Naja, Taschen... ich habe eine - Lillesol.
Ehrlich gesagt weiß ich noch nichtmals warum, weil eigentlich haben mir die Designbeispiele nicht wirklich umgehauen, mal ganz abgesehen davon, dass es nur 4 gab, aber Sucht ist Sucht und E-Books kann man ja eigentlich nicht genug haben!
Hinzu kam, dass nicht alle Schnittteile aufgemalt waren. Ja, es sind nur vierecke, ja, die kann man ganz einfach selbst malen... ABER ich mag das nicht. Ich mag jeden einzelne Viereck ausschneinden und abmalen und mich nicht mit Lineal und Stift rumschlagen. Zumindest die Option wäre schön, dann hätte ich die Wahl zwischen ausschneiden oder selbst malen.

Aber jetzt habe ich die Gelegenheit genutzt und mich doch mal ans Nähen gemacht.... und ich finde das Ergebnis einfach großartig! Auch wenn ich mir die Vierecke selbst malen musste.
Außen habe ich endlich mal Snappap vernäht. Ein bisschen störrisch ist es ja schon, aber es letztendlich sieht es wirklich toll aus.

Anstatt des Gürtels habe ich eine Schleife gemacht. Ich fand meine Idee innovativ... bis ich am Ende des E-Books gelesen habe, dass da schon andere drauf genommen sind.
Außerdem gibt es anstatt Metallringen für die Träger hübsche Stoffschlaufen.
Natürlich habe ich das E-Book vor dem nähen einmal ganz durchgelesen und nicht nur Bilder geschaut - wie immer ;o)...

Auch habe ich keinen teilbaren Reißverschluss genommen. Ich hatte ihn nur am Meter da, finde ich aber nicht schlimm.

Die Falten werden mit Snaps geschlossen, oder auch nicht.

Ich denke, das wird nicht die letzte Lillesol sein, die ich nähe, manchmal täuscht der erste Eindruck dich gewaltig!

Dienstag, 11. August 2015

Tag 7: Neapel/Italien

Einen letzten Reisetag bin ich noch schuldig! Nun ist es schon etwas her, aber auf geht es nach Neapel:

Dieser Tag war nicht mein Tag. Nicht, dass er nicht toll war, es war nur einfach nicht mein Tag.

Neapel, bekannt durch Pizza, Vesuv und Pompeji. Ich allerdings habe den Ausflug zum weniger bekannten Herculaneum unternommen. Wie Pompeji durch den Ausbuch des Vesuvs 79 n.C. verschüttet, allerdings deutlich weniger besucht und damit nicht so überfüllt bzw. auf Touristen ausgerichtet.

Mein Tag begann allerdings um kurz vor 7, als ich feststellte, dass mein Kabinensafe nicht mehr zu öffnen war. Dort war natürlich mein Geld, Ausweis, etc. drin. Eben alles was ich für den Ausflug brauchte.
Also die Rezeption anrufen um der momentanen intalienischen Besetzung auf englisch klar zu machen, dass ich um 8 einen Ausflug habe, noch frühstücken will UND MEIN SAFE NICHT GEHT!!
Italiener sind ja nicht gerade für schnelle Organisation bekannt und nach einem zweiten Anruf kam um halb 8 auch "schon" die Zuständige mit einer "Mastercard"... die den Safe allerdings auch nicht öffnete worauf hin diese mir mitteilte, dass der Safe nicht geht.
Ach.

Sie kündigte also einen Herren von der Schiffstechnik an.
Der auch nach wenigen Minuten tatsächlich recht schnell kam... und mit seiner "Mastercard" versuchte den Safe zu öffnen. Überraschenderweise ging der Safe nicht auf und er teilte mir, diesmals auf englisch, mit, dass der Safe nicht geht.
Wirklich??

Praktischerweise habe er aber die Bohrmaschine schon dabei, so konnte er direkt den Safe unter Anwendung einer Schablone aufbohren - und schon hatte ich meine Sachen!

Nur so einfach wollte er mich nicht zu meinem wohverdienten Frühstück lassen. Es muss natürlich ein neuer Safe eingebaut werden - den hatte er nicht dabei, natürlich musste ich dabei bleiben.
Wieder warten, zwischenzeitlich war es 7:40 Uhr. Treffen zum Ausflug weiterhin 8:00 Uhr UND ICH HATTE MITTLERWEILE HUNGER!!!
7:50 Uhr war dann auch der neue Safe eingebaut und ich konnte endlich FRÜHSTÜCKEN gehen.
Zum Glück kann ich schnell essen und stand um 8:00 Uhr abholbereit vor den roten Bussen.

Natürlich gab es wieder die obligatorische kurze Panoramatour durch Neapel mit diversen Herzinfarkten, weil die italienische Fahrweise sehr kontaktfreudig ist. Aber man gewöhnt sich an alles.

Schließlich kamen wir in Herculaneum an und haben uns die Ausgrabungen ersmal von oben angesehen.


Der Rand der Stadt war früher der Strand, mittlerweile liegt der Strand 500 m weiter vorne. An der Stelle, von der aus wir die Stadt von oben ansehen konnten hätten wir also zum Zeitpunkt des Vesuv-Ausbruchs im Meer unter der Stadt gestanden, statt einige Meter über den Dächern.

Der Vesuv lag allerdings den ganzen Tag hinter den Wolken, bis auf einen kurzen Moment, den ich schnell für ein Foto ausgenutzt habe.

Mein Tischnachbar hat einen Ausfug auf den Vesuv unternommen, er sagte, er hätte super Sicht gehabt und keine Wolken - sogar durch Fotos bewiesen. Das war merkwürdig.

Von unserem Aussichtspunkt über der Stadt haben wir auch die alten Hafenhäuser gesehen, dort haben die Menschen zusammen auf Hilfe/Schiffe gewartet, die teilweise auch kamen und viele Menschen gerettet haben.


Zu der Zeit war Pompeji schon verschüttet, weshalb Herculaneum gewarnt war. Einige haben es jedoch nicht mehr zu den Schiffen geschafft und wurden in den Hafengebäuden verschüttet. Dort liegen sie immer noch.

Herculaneum an sich war wirklich modern. Es gab ein funktionierendes Abwassersystem, fließend Wasser in den Häusern und viele McFastfoods in denen die Einwohner in der Mittagspause essen gingen - und das vor fast 2000 Jahren!!


Allerdings sahen die McFastfoods etwas anders aus als heute, vermutlich war das Essen auch etwas gesünder in diesen Krügen.

Das Frischwassersystem bestand zum Teil aus Bleirohren, was wohl auch nicht unbedingt gesund war.

Es gab Läden,

Behörden,

Wohnhäuser - auch mehrstöckig,


ein öffentliches Bad mit Sauna und Sportplatz,



einen Tempel...


und natürlich Schilder, wie z.B. dieses. Auf dem sind die "aktuellen" Weinpreise zu sehen

1/2 Liter Wein für eine Münze, 1 Liter für 2 Münzen, 1/2 guter Wein für 3 Münzen und 1 Liter guter Wein für 4 Münzen.

Mein Lieblingsschild aber ist dieses:

Zusammengefasst steht da so viel wie wen freie Bürger auf die Straßen pinkeln kostet das eine hohe Geldbuße, wenn Sklaven das tun werden sie umgebracht.

Und das war nur der kleine Teil (weniger als 1/4), der bisher ausgeraben und für alle zugänglich ist.

Weil die Führerin wiederum wirklich toll war und alles ausführlich erklärte, alle Fragen beantworten konnte und sich richtig Zeit genommen hat, war es ein super toller und interessander Ausflug. Selbst das Wetter hat uns für die Zeit verschont. Der Regen hat erst angefangen, als wir schon längst wieder auf dem Schiff waren.




An diesem Abend wollte auch auch mal wieder ins Theater, es sollte eine Zaubershow geben. Zauberer finde ich toll - schon immer! Die Abende davor waren eher von Musik für etwas ältere Mitreisende geprägt, daher habe ich die Abende anders verbracht, aber Zauberer ist toll.... dachte ich. Der Zauberer hatte leider nur zwei Tricks gelernt.
Nr. 1: Seine Assistentin verschwinden lassen
Nr. 2: Sich selbst verschwinden lassen (leider nicht für lange)


Nach dem 3. sich selbst verschwinden lassen habe ich das Theater etwas frühzeitiger als geplant verlassen und den Abend mit meinen Tischnachbarn an der Bar verbracht. Da habe ich auch was verschwinden lassen, meistens in flüssiger Form aber immer ohne Alkohol!

In der Nacht hieß es dann schon Sachen packen und Koffer zur Abholung bis 2 Uhr in der Nacht vor der Kabine bereit stellen.
Und weil es eben nicht mein Tag war, habe ich mir beim Koffer vor die Kabinentür stellen den gesamten Nagel von meinem großen Zeh abgerissen. Die Kabinentür war stärker als mein Zehnagel. Die Stunde danach habe ich damit verbracht, mich zu bemühen, keine Blutflecken zu hinterlassen.
Heute, gut 9 Monate später, ist er schon wieder fast nachgewachsen, erinnert mich aber immer an den Urlaub...

Weiter geht es noch mit Tag 8: Savona/Italien bis Zuhause